Leuchtturm Norderney

Leuchtturm Norderney

Etwa 6 km von der Stadt Norderney entfernt wurde 1871-74 in der Mitte der Insel der „Große Norderneyer Leuchtturm“ aus Backstein errichtet. Der Turm hat einen Wächter und einen Maschinenraum aus der gleichen Zeit. Damals brannte das Feuer in einer Höhe von 54 m in einer 5-Docht-Petroleumlampe. Heute strahlt in der Laterne eine Fresnel-Linse aus 1018 Prismen und 24 Linsen, die aus einer Entfernung von 21 Seemeilen (etwa 39 Kilometer) zu sehen ist.

Anschrift

Leuchtturm

Am Leuchtturm 2
26548 Norderney
Deutschland

Tel.: 04932/938888
Mobil: 015152256564

Öffnungszeiten

April – Oktober täglich 14:00 – 16:00 Uhr
Bei gutem Wetter: bereits ab 11:00 Uhr

Preisinformation

  • Erwachsene mit NorderneyCard 2,50€
    ohne NorderneyCard 3,50€
  • Kinder (6-17 J.) mit NorderneyCard 1,00€
    ohne NorderneyCard 1,50€

Kurze Informationen über den Leuchtturm

Der Norderneyer Leuchtturm ist wohl eines der schönsten Bauwerke an der Nordseeküste! Es liegt ungefähr in der Mitte der Insel und ist ein beliebtes Ausflugsziel. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Flughafen der Insel und der FKK-Strand (Oase). Der Leuchtturm wurde zwischen 1871 und 1874 erbaut. Er wurde im Oktober 1874 in Betrieb genommen. Der Inselleuchtturm ist noch heute ein aktives Wahrzeichen der Meere. Die Höhe des Turms beträgt 54,6 Meter und 252 Stufen führen den Besucher zur Aussichtsplattform. Bei guter Sicht verspricht der Leuchtturm einen Panoramablick über einen Kilometer weit! Besonders beeindruckend: der strahlende Leuchtturm bei Nacht.

Technische Daten und Basiswissen

Norderneys hoher Leuchtturm dient als Orientierungspunkt und Orientierungspunkt für die Schifffahrt und als Orientierungslicht bei Nacht. Der achteckige Backsteinturm mit seiner 5,3 m hohen Glaslaterne und dem Kupferkuppeldach steht mitten auf der Insel Norderney auf einer 10 m hohen Düne. Der Leuchtturm Norderney hat das einzige verbliebene Leuchtfeuer an der deutschen Nordseeküste. Es war mit einer 3,5 Tonnen schweren Fresnel-Linse ausgestattet. Es wurde 1871 von der französischen Firma Sauttner, Lemonier & Cie installiert. Die komplizierte Optik besteht aus 1018 geschliffenen Prismen und 24 Linsenfeldern.

Anfänglich wurde das Feuer von einer Kerosinlampe mit fünf Dochten betrieben. 1930 wurde der Turm elektrifiziert und eine 1000-Watt-Glühbirne diente als Lichtquelle. Acht Jahre später wurde der Turm an das Stromnetz der Insel angeschlossen und eine 2.000-Watt-Lampe installiert, die eine Lichtintensität von 411.000 cd erzeugte. Seit März 2004 wird eine 400-Watt-Halogendampflampe (HQI-BT 400 W) mit einer Lichtstärke von 496.000 cd und einem doppelten Lampenwechsler mit integrierter Zündung und Vorschaltgeräten verwendet. Die Lebensdauer der Halogenlampe beträgt ca. 10.000 Stunden, was die Wartungsintervalle und damit die Kosten im Vergleich zu einer Glühlampe deutlich reduziert.

Bis 1959 wurde die Optik durch ein im Schaft des Turms aufgehängtes 200 kg schweres Gewicht in Rotation versetzt, das die Leuchtturmwärter täglich mit einer Winde anheben mussten. Nach 1959 wurde die Rotation der Optik elektrisch angetrieben. Die Rotationsgeschwindigkeit des rotierenden Objektivs beträgt 360°/72s = 5 Grad pro Sekunde.

Der große Illuminator ist in 24 Segmente unterteilt und kann somit 24 Strahlen gleichzeitig auf den Horizont schicken. Da jedoch jedes vierte Segment verdeckt ist, dreht sich das Licht des Leuchtfeuers im 3/4-Takt über den Horizont. Dem entfernten Skipper erscheinen drei Lichtblitze, die sich regelmäßig wiederholen. Seit 1981 wird der Leuchtturm von der Verkehrszentrale Ems an der Knock bei Emden ferngesteuert und überwacht.

2004 wurde der Norderneyer Leuchtturm komplett saniert. Einige Mauersteine ​​wurden ersetzt und das Fugensystem erneuert. Auch das Innere des Turms wurde neu gestaltet. Außerdem erhielt das höchste Gebäude der Insel zwei AIS-Antennen. Eine Wendeltreppe mit 253 Stufen führt zur Aussichtsplattform, von der aus man bei klarer Sicht mit bloßem Auge die Inseln Juist, Borkum, Langeoog und Spiekeroog sehen kann. Bei starkem Wind pendelt der Turm bis zu 40 cm an der Spitze. Am 2. Juli 2009 gab die Deutsche Post eine 45-Cent-Sonderbriefmarke mit dem Norderneyer Leuchtturm heraus.

Übernachten auf der Insel Norderney

Anreise und Lage auf der Karte

Der Leuchtturm Norderney ist zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Bus gut erreichbar. Mit dem Fahrrad dauert es vom Stadtzentrum aus etwa 20 Minuten.

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